Auf nach Paris!

Der Eiffelturm, Louvre, Arc de Triumph, Notre-Dame, Sacre-Coeur – das sind nur eine Handvoll Sehenswürdigkeiten von über ein Dutzend, welche man in der Hauptstadt von Frankreich sehen kann – in Paris. Eine Metropole voller Kontraste, wie ich finde.

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Zum einen die saubere Innenstadt mit unheimlich vielen Sehenswürdigkeiten, Museen und Cafês mit tollem Ambiente. Menschen mit teuren Jacken, Schuhen und Hüten. Teurer Duft, wenn man die Straßen passiert. Parallel zu den vielen, vielleicht hunderten oder tausenden Obdachlosen auf den Straßen.

Es ist definitiv keine Seltenheit, Designertüten-tragende-Menschen beim passieren von auf dem Boden liegenden Obdachlosen zu sehen. Allgemein hatte ich den Eindruck, dass es dort mehr Obdachlose gibt als beispielsweise in Berlin, Köln oder Düsseldorf.

Selten habe ich so eine kontrastreiche Stadt gesehen wie Paris. Die Schere zwischen Arm und Reich ist gravierend groß und so musste ich an die Revolution von 1789 denken, während ich auf den Straßen lief. Wie unzufrieden musste die Bevölkerung damals gewesen sein? Was denkt sich der ärmere Teil der Bevölkerung heute?

Bevor man in die Innenstadt gelangt und die Designerstraßen überhaupt passieren kann, fährt man zunächst an den Vorstädten von Paris vorbei, die auch eine andere Seite der Medaille zeigen. Gezielt wollte ich auch diese Seite der Stadt sehen und fuhr in die Plattenbausiedlungen – kaputte Straßen und Graffitis wo man nur hinsehen konnte.


Ein Vorurteil kann ich an der Stelle schon streichen. Paris hat weitaus mehr anzubieten als nur den Eiffelturm. Wirklich sehr viele Museen, Altbauten und Denkmäler sind in der ganzen Stadt verteilt. Die Liste der Sehenswürdigkeiten ist immens lang und so sollte jeder für sich entscheiden, was man unbedingt sehen will und was man vielleicht auslassen kann.
Mein persönliches Highlight war und ist das Louvre-Museum, welches nicht nur mit den Kunstwerken Eindruck macht, sondern auch mit dem Gebäudekomplex. Damit meine ich nicht die Glaspyramide, vor der jeder auf Instagram Fotos postet =). Sowohl die Atmosphäre dort als auch die ganze Umgebung sind wirklich beeindruckend. Bis ins kleinste Detail könnte man tagelang nur über dieses Museum berichten, ich glaube eins der schönsten Museen wo ich bislang war.

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Abseits von den Sehenswürdigkeiten sollte man auch einfach mal zu Fuß durch die Straßen der Innenstadt laufen und einfach die Umgebung und Atmosphäre einwirken lassen. Wer Freude am fotografieren hat, wird sich in Paris ziemlich wohl fühlen.

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Kleiner Tipp am Rande: Fahrt kein Auto in Paris. Benutzt die öffentlichen Verkehrsmittel oder benutzt die Fahrräder auf den Straßen, die man sich sehr günstig mieten kann.

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